Künstliche Mineralwolle und Mineralfasern sanieren

Künstliche Mineralfaser (KMF), auch einfach „Mineralwolle“ ist ein weicher Werkstoff, den man vor allem als Dämmstoff – Glaswolle, Steinwolle oder auch Schlackenwolle – kennt. Ähnlich wie Asbest ist er wärmedämmend, schalldämmend, brennt nicht und ist deshalb ein sehr beliebter Baustoff, der in allen Bereichen eingesetzt wird, wo wärmedämmende, brandschützende oder schallisolierende Eigenschaften gewünscht sind.

Künstliche Mineralwolle wird in erster Linie als nichtbrennbarer Dämmstoff für die Wärmedämmung von Gebäuden, bei Wänden und Decken eingesetzt. In Industrieanlagen findet man sie als Schall- und Brandschutz, etwa  als Hülle für Tanks, Heizkesseln und Turbinen.

Was muss bei der Entsorgung beachtet werden?

Insbesondere bei älteren Mineralwollen lösen sich bei der Verarbeitung Fasern ab, die zu Irritationen von Haut, Augen und Schleimhäuten oder auch zu allergischen Reaktionen führen können. Bei der Sanierung ist darauf zu achten, dass möglichst wenig Faserstaub freigesetzt wird, z.B. durch  zerstörungsfreien Ausbau oder die Verwendung von Industriestaubsaugern.

TED Duisburg saniert künstliche Mineralwolle nach der Technische Regel für Gefahrstoffe 521: Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Alte Mineralwolle wird vor Ort staubdicht verpackt, ggf. auch befeuchtet und gekennzeichnet und fachgerecht und mit Nachweis auf einer geeigneten Deponie entsorgt.