Sanierung

Aus Alt mach Neu

In Altbauten, Bauten der Nachkriegszeit und Industriebauten verstecken sich oft schädliche Stoffe – angefangen vom Asbest, das früher häufig verbaut worden ist, bis hin zu PAK (Polyaromatische Kohlenwasserstoffe), PCB, Mineralwolle und vielem mehr. TED Duisburg ist spezialisiert auf Schadstoffsanierung für Industrie, Gewerbe und auch Privatbauten. Öffentliche Gebäude, soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Schulen sind ebenfalls regelmäßig kontaminiert. Wir sanieren PCB-haltige Fußböden, beseitigen asbesthaltige Wandanstriche oder Asbeststeinbauten, und kümmern uns auch um die typischen alten Asbestanwendungen in Heizungen, Fensterbänken und Wasserrohren. Dazu gehören die Errichtung von Staubschutzwänden, Decken und Wanddurchbrüche, Schützen von vorhandenem Bodenflächen, Ausbau von Fenster und Türen und schützen der wieder einzusetzenden Fenster und Türen.

Asbestsanierung

Asbest ist seit 1993 bundesweit und seit 2005 EU-weit verboten. Das natürlich vorkommende Magnesiumsilikat verbirgt sich unter anderem in vielen Isolierelementen und Brandschutzmaterialien.

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PAK-Sanierung

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sind eine Stoffgruppe von mehreren hundert organischen Einzelverbindungen, die aus mindestens zwei verbundenen aromatischen Ringsystemen in einer Ebene bestehen.

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PCB-Sanierung

Polychlorierte Biphenyle wurden seit 1929 industriell hergestellt und fanden bis in die 1970erJahre auch im Baubereich vielseitige Anwendung – beispielsweise auch in verschiedenen Farben und dauerelastischen Fugen.

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KMF-Sanierung

Bei KMF handelt es sich um künstliche Mineralfasern, wie z.B. Glaswolle, Steinwolle oder Schlackenwollen. Krebserzeugende Mineralfasern dürfen seit dem 01.06.2000 nicht mehr in Verkehr gebracht werden.

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Asbestsanierung

Asbest ist ein natürlich vorkommendes Magnesiumsilikat mit einer faserartigen Struktur. Er besitzt eine große Festigkeit, ist hitzebeständig und säurebeständig, wasserfest und verrottet nicht, hat gute Dämmeigenschaften und kann als Faser zu Garnen versponnen und verwebt werden. Bis in die 90er Jahre hinein galt Asbest deshalb vielfach als „Wunderfaser“: Jeder kennt die typischen Fassadendämmungen, Wellplatten auf Dächern, Bodenplatten, Rohre und Blumenkübel aus Asbestzement – Asbest wurde in mehr als 3.000 verschiedenen Produkten verwendet! Bei Objekten aus Asbestzement sind die Fasern fest verbaut und werden vor allem freigesetzt, wenn sie bearbeitet, gereinigt oder demontiert werden.

Daneben findet sich vielfach verbaut auch Spritzasbest, der in Form von Kabelabschottungen, Brandschutzklappen bzw. Brandschutzabschottungen, als Matten oder Isolierungselemente, bei Leichtbauplatten oder als Rohrflansch-Dichtungen. Hier ist die Faser nur leicht gebunden und wird besonders leicht lösbar und damit gesundheitsgefährdend. Seit 1992 ist Asbest in Deutschland, heute in der gesamten EU aufgrund seiner gesundheitsgefährdenden Eigenschaften verboten. Asbesthaltige Erzeugnisse dürfen im Baubereich gemäß der Chemikalien-Verbotsverordnung nicht mehr verwendet werden. Gebäude mit Asbestbelastung müssen saniert werden.

Sanierung von Asbest: nicht nur in Industriebauten

Asbestsanierungen können sehr aufwendig sein und erfordern Fachkunde und Erfahrung. TED Duisburg saniert asbesthaltige Bauteile, wenn nötig auch im laufenden Betrieb. Verseuchte Räume und Bauten müssen mit einer Schwarz-Weiß-Anlage abgedichtet werden, so dass keine Schadstoffe mit den Arbeitern nach außen dringen. Oftmals muss der Asbest in Handarbeit von seinen Bauteilen gelöst und danach abgesaugt werden. Sind die Fasern vollständig entfernt, werden die Oberflächen mit einem Bindemittel behandelt, das verhindert, dass Restfasern in die Luft gelangen. Um das zu prüfen, führen wir Raumluftmessungen gemäß VDI-3492 durch, bis die Werte wieder unterhalb der zulässigen Grenzwerte liegen und eine Freigabe erteilt werden kann.

TED Duisburg führt seine Asbestsanierung selbstverständlich gemäß TRGS 519 (Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten) durch. Zu einer vollständigen Sanierung gehört dabei nicht nur die Planung und die Demontage, sondern selbstverständlich auch die fachgerechte Entsorgung von asbesthaltigen Materialien. Zu unseren Stärken gehört auch das Entfernen asbesthaltiger Kleber und Beschichtungen in zugelassenen Fräß- (BT 40) oder Schleifverfahren (BT 17).

Lassen Sie sich beraten, was wir für Sie tun können!

PAK-Sanierung

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK) sind eine Stoffgruppe von mehreren hundert organischen Einzelverbindungen, die aus mindestens zwei verbundenen aromatischen Ringsystemen in einer Ebene bestehen. PAK kommt unter anderem als natürlich in fossilen Brennstoffen vor, z.B. als Naphthalin. Mindestens 16 Einzelverbindungen aus diesem Stoffkreis sind als gesundheitsschädliche und umweltgefährliche Substanzen eingeordnet.

Die bekannteste PAK-Belastung, die in jedem Haushalt auftreten kann, ist die Nutzung von PAK-haltigen Klebstoffen für Holzfußböden (Parkettkleber). Nicht nur durch Einatmen des Hausstaubs, bei Kleinkindern auch durch direkte Aufnahme durch den Mund ist hier eine Gesundheitsgefährdend gegeben.

Bestimmte PAKs können gasförmig in der Luft als Schadstoff auftreten, andere sind in Luft und Boden gebunden. Typische Baustoffe, in denen PAKs vorkommen, sind neben den teerhaltige Parkettklebern Folien, Dachpappen und Abdichtungen, die bis in die 70er Jahre eingesetzt worden. Im industriellen Einsatz, z.B. Hochbau und Wasserbau wurde PAK bestimmten Dichtungsmaterialien zugesetzt. Aber nicht nur direkt in Baustoffen, sondern auch als Folge von Brandschäden kommen PAKs vor: sie binden sich an Ruß und andere Brandrückstände und müssen entsprechend entsorgt werden.

PAK-Sanierung bei Industriegebäuden und anderen Bauten

TED Duisburg ist auf die Sanierung und Entsorgung von Schadstoffen aller Art spezialisiert. Auch bei PAK-Sanierung können wir entsprechende Erfahrung und Fachkunde nachweisen. Unsere Mitarbeiter sind geschult und arbeiten mit der notwendigen technischen Ausrüstung. Dazu gehören die persönliche Schutzausrüstung, Atemschutzgeräte und eine fachgerechte Abdichtung des zu sanierenden Geländes mit Schwarz-Weiß-Bereich (Personenschleusen), diese sorgen für einen staubdichten Arbeitsbereich, bei dem die Klebstoffe abgeschliffen und entfernt oder – bei geringer Belastung – versiegelt werden können.

Bei der Entsorgung ist eine Kennzeichnung als überwachungspflichtiger, gefährlicher Abfall, kohlenteerhaltige Bitumengemische erforderlich und wir transportieren die Abfälle mit einem entsprechenden Nachweis auf geeignete Entsorgungsanlagen wie Sondermülldeponien.

PCB-Sanierung

Polychlorierte Biphenyle kurz PCB, steht für synthetische Stoffgemische. Diese Art von Weichmacher wurden seit den 1950er Jahren für elektronische Bauteile, Fugenmaterialien & Fugenbänder verwendet und sorgten für Dauerelastizität. Außerdem findet sich PCB in band-hemmenden Anstrichen sowie in Kondensatoren & Stromtransformatoren und ist extrem langlebig.Eine PCB-Sanierung erfordert fast immer eine Bearbeitung der PCB-Primär- und Sekundärquellen. Primärquellen sind dabei Erzeugnisse denen der Gefahrstoff Polychlorierte Biphenyle direkt zugesetzt wurde und somit eine hohe Konzentration aufweisen. Sekundärquellen sind in unmittelbarer Nähe von PCB-Primärquellen (Anstriche, Beschichtungen usw.) vorhanden und enthalten eine geringe Konzentration. Bei einer PCB-Ausgasung wird die Raumluft belastet und kann zu weiterer Kontaminierung anderer Baustelle führen. Deshalb ist es unser Ziel bei der Sanierung, die PCB-Richlinie des Versorgungswertes 300 ng PCB/m³ Luft einzuhalten. Denn PCB/Polychlorierte Biphenyle sind giftig und reichern sich im Fettgewebe des Körpers an und können nicht abgebaut werden. Außerdem steht es im Verdacht krebserzeugend zu sein, die Giftigkeit schädigt das Nerven- und Immunsystem, das Erbgut und die Leber.

KMF-Sanierung

Künstliche Mineralfasern kurz KMF (auch als Mineralwollen bekannt), sind anorganische Fasern, die kategorisiert werden in Glas,- Stein- und Keramikfasern. Ähnlich wie Asbest können gefährliche Fasern freigesetzt werden, die vor allem bei alter Mineralwolle, die bis zum Jahr 2000 in Deutschland hergestellt und vertrieben wurde, als krebserzeugend gilt. Diese Produkte werden vor allem als Dämmmaterial eingesetzt. Durch das hohe Gefährdungspotential gelten je nach Produktbeschaffenheit verschiedene Sicherheitsvorschriften. Wir sind ein zertifiziertes KFM-Entsorgungsunternehmen nach TRGS 521. Die TRGS 521 gibt die Sicherheitsvorschriften detailliert vor. Im Vorfeld der Arbeiten ist die Schutzstufe festzulegen, die in den folgenden drei Schutzstufen unterteilt wird:

K 1: Stoff, nachweislich beim Menschen krebserregend
K 2: Stoff, Verdacht auf krebserzeugend
K 3: Stoff, mögliche krebserzeugender Wirkung beim Menschen, die Anlass zur Besorgnis gibt

Produkte die nach 2000 in den Handel gelangt sind, sind prinzipielle nicht krebserzeugend. Diese sind aber nicht von alten KMF-Produkten zu unterscheiden.

Projektplanung

Im Vorfeld der Projektdurchführung steht die detaillierte Planung des Projektes. Wir legen großen Wert auf eine umfassende Beratung unserer Kunden ...

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Demontage

Nicht nur im Ruhrgebiet werden Industrieanlagen abgebaut, umgebaut oder teilweise abgerissen. Defekte oder ausgediente Produktionsanlagen oder ihre Komponenten ...

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Entsorgung

In unserem Rund-um-Service Planung, Durchführung bis hin zum Recycling, übernehmen wir natürlich auch die Entsorgung der anfallenden Bausubstanzen und Materialien ...

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